Facebook Ads für Unternehmen: Ja oder Nein?

Warum es fatal ist, Facebook & Co. als Marketingkanal zu ignorieren.

Längst geht es bei Facebook & Co. um mehr, als nur um Fanpages und Likes. Facebook ist zu einem der bedeutendsten digitalen Marketingkanäle der Welt geworden. Warum? Immer mehr Menschen sind online, das Smartphone ist der tägliche Begleiter und PC oder Laptop sind fast überall präsent.

Kurz um: Unser Verhalten hat sich gewandelt. Während wir früher Printmagazine am Frühstückstisch gelesen haben und Radio auf der Arbeit gehört haben, sind es heutzutage Tablets, IPhones etc. die uns über das Internet mit den neuesten Nachrichten “just-in-time” versorgen und Streaming-Dienste wie Apple Music oder Spotify, die uns genau die Musik liefern die wir hören möchten.

Ähnlich verhält es sich mit den sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram usw. Auch dort sind tagtäglich Menschen online. Um genau zu sein: In Deutschland sind mehr als 23 Millionen Menschen am Tag bei Facebook aktiv. Klingt aus Marketingsicht erst einmal nicht schlecht. Noch besser wird es jedoch, wenn man sich anschaut wie sich die Altersgruppen verteilen. Denn anders als oft angenommen, sind nicht nur junge Menschen, sondern alle Altersgruppen (unter 13 Jahren kann man keinen Facebook Account erstellen) bei Facebook angemeldet.

Behält man im Hinterkopf, dass im Facebook-Werbenetzwerk auch Plattformen wie Instagram oder das Audience Network genutzt werden können, ist das Vorurteil “Unsere Zielgruppe ist nicht bei Facebook” definitiv widerlegt.

Bereits jetzt sollte schon klar sein, dass Unternehmen die derzeit noch auf Werbung in Printmagazinen oder womöglich sogar TV setzen, aber bei Facebook keinerlei Marketing betreiben, überdenken sollten, ob diese Budgets nicht besser bei Facebook & Co. aufgehoben sind. Denn einmal abgesehen vom Stand heute, darf nicht vergessen werden, wie sich die Entwicklung fortsetzt. Die digitale Welt wird noch stärker werden – Print, TV und Radio immer schwächer.

Der Unterschied: Heutzutage ist es noch verhältnismäßig günstig digitales Marketing bei Facebook, Instagram und Co. zu betreiben. Das ändert sich sobald die ersten Budgets von großen Marken umgelegt werden. Wer dann nicht bereits eine “Followerschaft” bzw. Bekanntheit über seine Facebook-Präsenz aufgebaut hat, der verliert – oder muss zumindest deutlich mehr Geld in die Hand nehmen, um überhaupt noch aus dem Markt herauszustechen.

Hier braucht man sich nur einmal die Entwicklung von Google AdWords bzw. Google Ads . Desto größer dort die Konkurrenz in den vergangenen Jahren wurde, desto umkämpfter wurden auch die Anzeigenplätze – der CPC (Cost-Per-Click) wird teurer.

Reicht Google als digitaler Marketingkanal?

Apropos Google Ads – oftmals heißt es: “Wir nutzen bereits digitales Marketing – wir schalten Google Ads. Wir brauchen keine Facebook-Werbung.”

An dieser Stelle erst einmal ein Lob, dass überhaupt ein digitaler Marketingkanal berücksichtigt wird. Dennoch zeigt diese Aussage deutlich, dass “digitales Marketing” nicht verstanden wurde.

Sicherlich ist Google ein ausgezeichneter Vertriebskanal. Dies jedoch nur wenn der Nutzer aktiv nach einem Produkt sucht. Also aktiv auf die Suchmaschine zugreift. Das bedeutet, der Bedarf muss erkannt worden sein, das Produkt oder die Dienstleistung muss bekannt sein und eine intrinsische Motivation etwas zu verändern ist bereits vorhanden.

Was nun aber, wenn zwar ein allgemeiner Bedarf da ist, aber dem Nutzer nicht bekannt ist, dass es für den Bedarf ein Produkt oder eine Dienstleistung gibt? Richtig. Es passiert nichts. In genau diesen Fällen unterliegt Google der Macht von Facebook. Effektives Marketing bei Facebook sorgt dafür, dass Impulse hervorgerufen werden, die dafür sorgen, dass dem Nutzer sein Bedarf bewusst wird und gleichzeitig die Motivation zu handeln entsteht.

Ebenso verhält es sich, wenn zwar nach einem Produkt oder eine Dienstleistung gesucht wird – es also bereits Nutzer gibt, die das Produkt oder die Dienstleistung kennen -, aber eben nicht genügend. Kann man mit ein paar Suchenden ein Unternehmen skalieren? Wohl kaum. Auch in diesem Fall müssen Impulse erzeugt werden, die die Nutzer, die den Bedarf noch nicht haben oder das Produkt oder Dienstleistung nicht kennen, zum Handeln bewegen.

Der Grundsatz bleibt also: Man muss ein erst ein Bewusstsein schaffen, bevor Nutzer ein Angebot wahrnehmen. Das ist Marketing. Und dafür hat Facebook nun einmal die größten Voraussetzungen geschaffen.

Als überzeugter Google-Marketer könnte man jetzt das Google Displaynetzwerk in den Raum “schmeißen” und argumentieren, dass dort ebenso die Voraussetzungen geschaffen sind. Sicherlich, besitzt das Google Displaynetzwerk eine extrem große Reichweite. Die Frage die sich jedoch jedes Unternehmen stellen muss, ist die Folgende:

Setzt man auf eine extrem große Reichweite, mit zwangsläufigen Streuverlusten, da die Zielgruppe nicht unbedingt treffsicher erreicht werden kann, oder liefert man Anzeigen zielgenau an die Nutzer aus, bei der ich mir sicher sein kann, dass zumindest das Interesse für das Produkt oder die Dienstleistung vorhanden ist?

Die Synergie aus Google und Facebook macht den Unterschied

Nicht falsch verstehen. Google Ads und das Google Displaynetzwerk haben absolute Berechtigung im digitalen Marketing und sind für uns selber und unsere Kunden ein wichtiges Element. Es darf nur nicht ignoriert werden, dass digitales Marketing auch außerhalb von Google besteht und erhebliche Chancen für die Steigerung von Performance mit sich bringt.

Letztlich ist der ideale Weg eine Synergie aus beiden Internet-Giganten – wir haben hier schließlich die kanalübergreifenden Wiederansprachemöglichkeiten noch gar nicht angesprochen -, um sich für die Zukunft erfolgreich aufzustellen und Unternehmen profitabel zu halten.

 

50 Google-Rankingfaktoren – So geht’s nach vorne bei Google

50 Google Rankingfaktoren Für 2019

Google hat bestätigt dass es mehrere Faktoren im Algorithmus gibt, woran festgemacht wird, welche Webseiten auf den ersten Plätzen bei Google landen und welche sich mit den übrigen Plätzen zufrieden geben müssen. Diese Rankingfaktoren wurden nie offiziell von Google veröffentlicht, was das Optimieren von entsprechenden Webseiten umso schwieriger gestaltet.

Die nachfolgende Liste bietet keine offiziell bestätigten Kriterien, fasst jedoch die wichtigsten 50 Anhaltspunkte für ein erfolgreiches Google-Ranking für 2019 zusammen. Diese Faktoren wurden durch verschiedene Tests und Umfragen bzw. Erfahrungen herausgefiltert, um zu verstehen wie Google das Rankingpotential von Webseiten bemisst.

Nachfolgend finden Sie 50 potentielle Ranking Kriterien bzw. Anhaltspunkte für 2019 + einen zusätzlichen Tipp von uns als Online-Marketing-Agentur:

1. Alter einer Domain: Das Alter einer Domain zwar relevant für Google, hat aber nicht allzu große Auswirkungen.

2. Keyword in der Domain Das Keyword in der Domain zu haben ist weiterhin ein relevantes Signal für Google, wenn auch nichtmehr allzu stark. Die passende Erklärung liefert Matt Cutts in folgendem Video:

 

3. Keyword als erstes Wort in der Domain Die SEOMoz-Antworten 2011 stimmten darin überein dass ein Keyword welches als erstes in der Domain erwähnt wird, besser ist als Seiten die Ihr Keyword nicht in ihrer Domain oder in der Mitte oder am Ende ihrer Domain haben

4. Keyword in der Subdomain Auch hier war man sich in der SEOMOZ-Antworten 2011 einig, dass ein in der Subdomain vorkommendes Keyword das Ranking erhöht.

5. Exact Match Domain
 Bieten immernoch einen Vorteil. Jedoch nur bei qualitativ hochwertigen Seiten!

6. Keyword im Title-Tag Der Title-Tag ist der zweitwichtigste Teil des Contents einer Webseite (gleich nach dem Content der jeweiligen Seite) und gilt daher als ein starkes Relevanzsignal.

7. Keyword im Description-Tag Auch hier führt die Erwähnung in der Beschreibung der Webseite zu einem Rankingvorteil gegenüber Seiten die dies nicht haben.

8. Keyword erscheint in H1 – Überschrift Laut der Korrelationsstudie auf www.cbutterworth.com ist dieser Punkt ein weiteres Relevanzsignal für Google.

9. Richtige Keyworddichte Ein Keyword öfter als alle anderen zu platzieren, dürfte als Relevanzsignal dienen. Die richtige Keyworddichte wird derzeit bei um die 1-2% beschrieben.

10. Semantische Optimierung Das alleinige Erwähnen von nur einem Keyword im Bezug auf das jeweilige
Thema biete für Google keinen allzugroßen Anhaltspunkt mehr. Synonyme agieren hingegen als starkes Relevanzsignal.

11. Keyword-Bedeutung Es sollte darauf geachtet werden ein Keyword, das in den ersten 100 Wörtern des Contents einer Seite erscheint, scheint ein bedeutendes Relevanzsignal zu sein.

12. Keyword in H2-, H3- Überschrift Die SEOMoz-Teilnehmer stimmen überein: Ein Keyword, das als Untertitel in der H2- oder H3-Überschrift erscheint, kann ein weiteres schwaches Relevanzsignal darstellen.

13. Keyword-Wortfolge Eine exakte Übereinstimmung eines Suchkeywords, mit dem entsprechenden Keyword im Content einer Seite wird gewöhnlich besser ranken, als einer Keywordphrase.

14. Grammatik und Rechtschreibung Richtige Grammatik und Rechtschreibung sind ein Qualitätssignal, obwohl Matt Cutts 2011 unterschiedliche Aussagen darüber traf, ob dies wichtig sei oder nicht. Dennoch ist und bleibt es ein wichtige Faktor für die User-Experience, welche Maßgeblich zur Einschätzung der Relevanz für Google beiträgt.

15. Multimedia Einbindung
 Das Einbinden von Bildern, Videos und andere Multimedia-Elementen können als Qualitätssignal für den Content agieren.

16. Seitenlade-Geschwindigkeit Google und Bing nutzen die Seitenladegeschwindigkeit als Rankingfaktor. Alleine das Tool PageSpeed von Google ist ein starkes Indiz dafür, dass Google einen großen Wert auf den Ladegeschwindigkeit legt.

17. Doppelter Content
 Doppelter Content sollte definitiv vermieden werden. Sogar leicht abgeänderter Content kaann die Suchmaschinenpräsenz einer Seite
negativ beeinflussen. Wichtig also: einzigartiger Content!

18. Bildoptimierung On-Page-Bilder senden Suchmaschinen mittels ihres Dateinamens, Alt-Textes, Titels, ihrer Beschreibung und Bildunterschrift. Sie dienen somit als wichtiges Relevanzsignale.

19. Aktualität des Contents Das Google Caffeine Update bevorzugt kürzlich upgedateten Content, vor allem für zeitkritische Suchen. Nicht umsonst zeigt Google bei bestimmten Seiten das Datum des letzten Updates
einer Seite.

20. Ausgehende-Link-Qualität
 Viele SEO Experten sind der Meinung, dass das Linking auf Autoritätsseiten dabei hilft, Vertrauenssignale an Google zu senden.

21. Ausgehende-Link-Thema Laut SEOMoz können Suchmaschinen den Content der Seiten, auf die Sie verlinken, als Relevanzsignal nutzen. Beispiel: Eine Seite über Autos, die auf filmbezogene Seiten verlinkt ist, kann Google signalisieren, dass es sich bei der Seite um Filmautos, nicht um das Auto an sich handelt.

22. Anzahl an Ausgehende-Links Zu viele DoFollow-Links die von der Seite führen, können ein “Abwerten” des PageTrusts verursachen, was der Suchpräsenz schaden kann. Es sollte dementsprechend in Maße geschehen. Ebenfalls können zu viele Links den Content verdecken und vom eigentlichen Content ablenken. Dies würde sich entsprechend wieder in die User-Experience eingliedern, die davon Schaden nehmen würde.

23. Anzahl an internen Links auf eine Seite Die Anzahl an internen Links auf eine entsprechende Seite verweist auf ihre Bedeutung sowie Qualität im Hinblick auf andere Seiten der Webseite. Es hilft Google die Webseitenstruktur der jeweiligen Webseite zu verstehen und dementsprechend zu bewerten.

24. Qualität von internen Links auf eine Seite Interne Links von gut besuchten und qualitativ starken Seiten auf einer Domain haben eine stärkere Wirkung als Links von Seiten mit keiner oder geringerer Qualität.

25. Defekte Links Zu viele defekte Links auf einer Seite können ein Zeichen für eine vernachlässigte Seite sein. Google Rater Guidelines nutzen defekte Links als einen Weg, um die Qualität einer Homepage einzuschätzen und entsprechend zu bewerten.

26. Priorität einer Seite in der Sitemap Das Einräumen von Priorität, einer bestimmten Seite durch die sitemap.xml-Datei, kann das Ranking beeinflussen.

27. Alter der Beitrags-Seite Google bevorzugt in der Regel frischen Content. Ein alter Post, der geupdatet wurde, kann jedoch neuere Seiten übertreffen, sofern der Content entsprechend gut ist.

28. Nutzerfreundliches Layout Fällt ebenfalls in die User-Experience und kann als Qualitätssignal gewertet werden. Dies wird quasi auch von den Google Quality Guidelines bestätigt: „Das Seitenlayout von besonders qualitativen Seiten macht den Hauptcontent sofort sichtbar“

29. Kontakt-Informationen Google Quality Guidelines geben an, dass Google Seiten mit einem „angemessen Maß an Kontaktinformationen“ bevorzugt werden. So kann es einen Bonus geben, wenn Kontaktinformationen und Whois-Informationen übereinstimmen.

30. Vertrauenswürdigkeit der Domain Die Vertrauenswürdigkeit einer Domain – gemessen an der Anzahl an Backlinks von besonders vertrauenswürdigen Seiten oder auch an einer SSL Verschlüsslung – ist weiterhin ein enorm wichtiger Rankingfaktor.

31. Affiliate-Links
 Diese Art von Links ist mit bedacht zu gebrauchen. Zuviele Affiliate Links können Google eine „Thin-Affiliate-Seite“ signalisieren und entsprechend bewertet werden.

32. Länge der URL Laut des Search Engine Journals heißt es dass zu lange URLs der Suchpräsenz schaden können.

33. Seitenkategorien Die Kategorie, unter der eine neue Seite auf der Webseite erscheint, ist ein Relevanzsignal. Eine neue Seite, die Teil der Kategorie der Domain ist, soll einen Relevanzboost erhalten, im Vergleich zu einer Seite, die einer nicht verwandten oder weniger verwandten Kategorie zugeordnet ist. Beispiel: Domain beschäftigt sich mit Fahrrädern – neuer Blogpost: Tipps für das Lagern von Fahrrädern im Winter.

34. Referenzen und Quellen Referenzen und Quellen zu zitieren kann ein Qualitätssignal sein. Laut Google Quality Guidelines heißt es, dass Kritiker Ausschau nach Quellen halten sollen, wenn sie bestimmte Seiten betrachten.

35. Aufzählungs- und Nummerierungslisten Fällt in die Kategorie der User-Experience und somit ein indirektes Relevanzsignal. Aufzählungen und Nummerierungen brechen den Content auf und lassen Texte nutzerfreundlicher wirken.

36. Anzahl an Beitrags-Seiten Die Anzahl an Seiten einer Domain ist ein schwaches Autoritätssignal bzw. Relevanzsignal. Trotzdem hat dieser Rankingfaktor seine Berechtigung, denn er dient dabei große Seiten von “Thin-Affiliate-Seiten” zu unterscheiden.

37. Verfügbarkeit – Sitemap Eine Sitemap hilft Google dabei Seiten leichter und genauer zu indexieren und die Präsenz entsprechend leichter zu erhöhen.

38. Serverstandort Der Serverstandort kann beeinflussen, wo Ihre Seite in verschiedenen geografischen Regionen rankt dies ist besonders wichtig für geo-spezifische Suchergebnisse bzw. lokale Suchergebnisse.

39. Nutzungsbedingungen und Datenschutzseite Dienen Google in erster Linie als Anzeichen für eine vertrauenswürdige Seite und ist somit ein entsprechendes Relevanzsignal, auch im Hinblick der DSGVO spielen diese entsprechende Seiten eine extrem wichtige Rolle.

40. Nutzerfreundlichkeit einer Seite Auch als User-Experience betitelt, ist für Google als ein hohes Relevanzsignal einzustufen. Seiten sollten daher immer im Hinblick auf den Besucher und nicht für Google gestaltet und angelegt werden.

41. Optimierung für Mobilgeräte Die Nutzung von Webseiten durch Mobilgeräte nimmt Jahr für Jahr zu. Webseiten sollten daher grundsätzlich immer auch für Mobilgeräte optimiert sein. Das Bereitstellen eines Überprüfungstools von Google im Bezug auf die Nutzung der jeweiligen Seite durch Mobilgeräte, ist darüber hinaus ein sehr wahrscheinliches Zeichen dafür, dass Google 2018 vermehrt auf diesen Rankingfaktor “schaut”.

42. YouTube-Videos YouTube-Videos sorgen für eine höhere Verweildauer des Users auf der Seite und spielen somit in der User-Experience eine wichtige Rolle. Dementsprechend sollten diese auch auf Webseiten eingebaut werden.

43. Alter der verlinkenden Domain Ein Backlink von einer bereits lange präsenten Domain kann eine höhere Vertrauenswürdigkeit für Google wiederspiegeln, als ein Backlink von einer relativ neuen Domain.

44. Links von Wettbewerbern Links von ähnlichen Seiten, im gleichen Themengebiet, können für ein bestimmtes Keyword im entsprechenden Thema wertvoller sein, als von einer nicht themenrelevanten Seite.

45. Interne Link-Ankertexte Interne Link-Ankertexte sind als anderes Relevanzsignal zu werten als externe Link-Ankertexte. Dies bedeutet, dass interne Ankertexte vermeintlich “spammiger” benutzt werden könnten, als Externe.

46. Externe Link-Ankertexte
 Senden immer noch ein Relevanzsignal. Man sollte jedoch aufpassen dass nicht übermäßig viel mit Moneykeywords verlinkt wird. Zu viel, und es kann zu einer Abstrafung kommen.

47. Natürliche Linkprofile
 Wie bereits erwähnt werden Seiten mit einem natürlichen Linkprofil, in der Regel höher gerankt als Seiten mit einem auffällig unnatürlichen Linkprofil.

48. Wortanzahl des Linking-Contents Ein Link, der innerhalb eines 1.000 Wörter langen Beitrag steht, ist wertvoller als ein Link innerhalb eines 25 Wörter langen Content Ausschnitts.

49. Absprungrate Auch wenn sich viele SEOs über das Thema Absprungrate uneinig sind, kann diese ein Signal des Nutzerverhaltens darstellen und somit für Google ein Qualitätsmerkmal der jeweiligen Seite sein.

50. Content-Länge “In der Kürze liegt die Würze.” Nicht bei Google. Schaut man sich die Untersuchung von Brian Dean an (siehe Bild), so fällt auf, dass die durchschnittliche Content-Länge der Beiträge auf den vorderen Plätzen deutlich über 1500 Wörter beträgt.

Und hier noch ein Google-Ranking Tipp von uns für Ihr erfolgreiches Google-Ranking:

Matt Cutts twitterte:

“If there’s a small website that you think should be doing better in Google, tell us more here: https://docs.google.com/forms/

Dies bedeutet, dass es möglich ist Seiten, bei denen man glaubt, dass diese aus einem bestimmten Grund höher gerankt werden sollen direkt bei Google eingereicht werden können.

Laut Google bedeutet eine solche Empfehlung zwar keine automatische Erhöhung des Rankings sondern wird lediglich als Feedback angesehen, aber es richtet zielgerecht den Fokus von Google auf eine Seite und kann dieser bei entsprechend guter Optimierung einen starken Rankingboost verschaffen.

Modernes Marketing – So funktioniert erfolgreiches Marketing heute

Modernes Marketing – So Funktioniert Marketing Heute

Worüber reden wir hier? Grundsätzlich ist es relativ einfach. Wir sprechen hier über eine Veränderung. Die Welt hat sich verändert. Die Technologie. Die Kommunikation. Und ja, dementsprechend auch das Marketing. Wie Sie wissen, ist es für ein Unternehmen ohne Marketing schwierig, lange zu überleben – von Henry Ford ausgedrückt: „Wer nicht wirbt, der stirbt.“ Entsprechend ist es kaum verwunderlich, welche Summen, Werbeagenturen immer wieder von Unternehmen bekommen, um damit neue und kreative Reize zu entwickeln.

Dabei reicht es allerdings nicht mehr aus nur einen tollen Werbespot zu erstellen, Radiospots zu senden oder große Werbeplakate zu drucken. Radio ist tot. Der Fernseher ist tot – das Internet lebt. Musik ist auf Plattformen wie YouTube oder Spotify zu hören und Menschen konsumieren Bilder vermehrt mit gesenktem Kopf – auf dem Smartphone. Im Internet.

Die Nutzung des Handys bzw. Internets ist aus dem Alltag nichtmehr wegzudenken. Die Folge: Die Wahrnehmung für Außenwerbung, Radiowerbung etc. sinkt.

Modernes Marketing im digitalen Zeitalter

Sie sehen, Marketing hat sich verschoben und spielt sich als “modernes Marketing” nun zunehmend in der digitalen Welt ab. Und hier ist passiert das, was unvermeidlich ist. Eine Änderung bedeutet eine Neueinstellung. Erzeugt Fehler. Wem will man es verübeln? Modernes Marketing bzw. Online-Marketing ist komplex. Anders als bei einem Flyer, der entworfen, gedruckt und verteilt wird, sind Funktionen in der digitalen Welt in den meisten Fällen undurchsichtig und überwältigend.

Aus diesem Grund passiert leider oft eines – nämlich nichts. Das Sprichwort: “Ich bin Offline-Unternehmer, für mich funktioniert dieses Online-Marketing nicht.” ist allgegenwärtig und auch die Aussage: “Ja, Online-Marketing, haben wir versucht, aber die Ergebnisse waren eher enttäuschend.” ist immer wieder erstaunlich. Denn hier ist eines ganz klar zu sagen: Online-Marketing als modernes Marketing ist unglaublich leistungsfähig und effektiv. Auch wenn Sie sich im Moment intensiv mit dem Thema beschäftigen und vielleicht nicht wirklich glücklich mit den Ergebnissen sind, seien Sie sich sicher – es funktioniert.

Marketing heute und gestern

Bitte lesen Sie die nächsten Zeilen gründlich und genau, denn die Welt hat sich verändert und darauf gilt es spätestens jetzt zu reagieren.

Ein Flyer mag zwar schön aussehen, nett in der Hand liegen, aber wirkt einfach nicht mehr wie früher. Ein Bild eines Instagram-Stars aus einem Restaurant, gepostet auf Instagram oder Facebook, mag im Gegensatz dazu aussehen wie es will, das Restaurant wird nach der Veröffentlichung jedoch ziemlich wahrscheinlich eins sein: voll. Denn Menschen achten mehr auf das Status-Update ihrer Freunde auf Facebook oder Instagram, als auf die Informationen von Werbesäulen. Das ist Fakt.

Es ist das Vertrauen, das anders hervorgerufen wird. Ein Flyer oder eine Radiowerbung können dies nur bedingt. Ein Mensch jedoch, der seine “Fans” in seinen Alltag integriert und so eine Verbindung aufbaut, kann ein Produkt ganz anders wirken lassen, als zum Beispiel ein Bild von einem Produkt auf einer Litfasssäule. Das ist übrigens auch der Grund dafür, warum Unternehmen vermehrt auf Influencer-Marketing setzen.

Natürlich darf man hier nicht verallgemeinern – Flyer, Radiowerbung etc. können weiterhin funktionieren. Und 50% des Marketingbudgets können weiterhin investiert werden. Die anderen 50% sollten Sie jedoch online einsetzen. Obwohl es bereits einige Unternehmen gibt, die vermehrt in modernes Marketing investieren und verschiedenen Online-Kanäle für ihr Marketing nutzen, wird immer noch viel Geld sinnlos verbrannt.

Woran liegt das? Das Bewusstsein ist zwar da, aber auch der alte Marketinggedanke.

Viele Unternehmen glauben, dass Online-Marketing genauso funktioniert wie Offline-Marketing: “Eine Anzeige auf Facebook oder eine Anzeige bei Google und dann nur die Leute auf die Website leiten.”
… leider ist es nicht so einfach.

Modernes Marketing braucht eine Strategie. Ein Konzept. Wer versucht, erfolgreich Online-Marketing ohne Strategie und Konzept im Internet aufzusetzen braucht viel Glück. Denn das wird dann definitiv nötig sein.

Es geht in diesen Zeilen jedoch nicht nur darum, dass sich die Welt und das Marketing verändert hat. Sie sollten sich auf Online-Marketing konzentrieren und ein Bewusstsein dafür schaffen, wie modernes Marketing in Zukunft erfolgreich gelingen kann.

Vielleicht ist Ihnen die Aussage “Vertrauen verkauft” ein Begriff. Vielleicht denken Sie sich aber auch nur: “Hä?!”

Denken Sie an Ihre Freunde. Einfach mal kurz darüber nachdenken.

In den meisten Fällen sind Freunde die engsten und vertrauenswürdigsten Personen, mit denen Sie am meisten Kontakt haben oder sich am häufigsten austauschen. So ähnlich ist es auch im Internet. Menschen kaufen nicht beim ersten Kontakt mit einem Unternehmen. Es benötigt Vertrauen. Schaltet ein Unternehmen eine Anzeige im Internet, ist der Grundgedanke erst einmal nicht schlecht. Das Unternehmen präsentiert sich dort, wo die potentielle Kunden sind – im Internet. Haben diese Leute aber beim ersten Kontakt Vertrauen zum Unternehmen und wissen was dieses eigentlich macht? – Nein. Natürlich nicht. Ähnlich wie bei einem Freund, bedarf es Zeit und Maßnahmen um Vertrauen aufzubauen und letztendlich eine Beziehung hervorzurufen.

Und hier kommt der große Vorteil  von Online-Marketing zum Vorschein

Das Internet bietet alles, was Sie brauchen, um dieses Vertrauen zu bekommen.

Im Internet können Personen ganz gezielt mit Werbeanzeigen angesprochen werden. Mithilfe von vertrauensbildenden Maßnahmen kann dann eine Beziehung aufgebaut werden, sodass der potentielle Kunde letztendlich kein anderes Unternehmen für seinen Kaufabschluss in Betracht zieht als das Unternehmen, dem er vertraut.

Das See-Think-Do-Care Modell gilt im Online-Marketing als der heilige Grahl. Es hilft die einzelnen Online-Marketing-Maßnahmen in den unterschiedlichen Phasen auf die Zielgruppe anzuwenden. Das schöne an dieser Online-Marketing Strategie – der Großteil läuft automatisiert ab. Um es noch einmal in anderen Worten zu beschreiben: Diese Strategie beruht darauf, dass schlicht und einfach Kunden eingekauft werden. Das einzige was es dabei zu beachten gilt – die Ausgaben sollten niedriger als die Einnahmen sein.

Der Plan hin zur modernen Marketing-Strategie

Wie setzt man diese Strategie nun um, ohne Geld zu verbrennen? Die Strategie beruht auf drei einfachen aber wichtigen Schritten. WE LOVE CONCEPTS nutzt diese Strategie ebenfalls als Online-Marketing Konzept, was Ihnen deutlich machen soll, dass diese Strategie nicht einfach aus der Luft gegriffen ist.

Schritt 1: Kennen Sie Ihren Kunden. Das ist nicht einfach so gesagt, dass sollten Sie wirklich. Viele Unternehmen scheitern im Online-Marketing bereits bei diesem Schritt. Wenn Sie Ihre Zielgruppe nicht kennen, haben Sie nicht die richtige Ansprache, positionieren Sie sich nicht richtig und können somit auch nicht das richtige Angebot machen. Analysieren Sie also als aller erstes Ihre Zielgruppe. Und das wirklich gründlich.

Schritt 2: Sobald Sie Ihre Zielgruppenanalyse durchgeführt haben, sollten Sie die Probleme und Wünsche Ihrer Zielgruppe kennen. Erinnern Sie sich an den angesprochenen Aufbau von Vertrauen? Jetzt gilt’s!

Im zweiten Schritt verwandeln Sie einen normalen Internet-User in einen potentiellen Käufer. Ähnlich wie ein Fremder zu einem Freund wird. Wie das funktioniert? Die Antwort: Werbung mit Konzept. Anstatt normale Werbeanzeigen zu schalten, die auf Ihre Webseite verweisen, schalten Sie nun Werbeanzeigen auf ein “Geschenk”.

Ein Geschenk? Ja, ein Geschenk. Da Sie die Probleme und Wünsche Ihrer Zielgruppe kennen, kreieren Sie nun Hilfe in Form eines Geschenkes, damit Sie für Ihre Zielgruppe absolut relevant werden und zeigen, dass Sie sich in Ihrem jeweiligen Gebiet auch wirklich auskennen. Dieses “Geschenk” kann ein Blogposts, ein E-Books oder eine kostenlose Beratung sein.

Es ist jedoch wichtig, dass Sie den Kontakt zu der Person, denen Sie dieses Geschenk geben möchten, aufrecht erhalten. Dies kann im Internet z.B. über E-Mail-Marketing oder Re-Targeting umgesetzt werden. Durch den Erhalt des Geschenks und das “Konsumieren” des Mehrwerts ist der normale User zu einem potentiellen Käufer transformiert. Nun sollte Sie weiterhin am Vertrauen arbeiten, damit die Person auch einen Kaufabschluss tätigt. Das bedeutet, dass Sie ähnlich wie bei einem Freund, Zeit und Mühe investieren müssen, um Ihre Freundschaft zu erfüllen und wachsen zu lassen. Wie machen Sie das? Sie zeigen sich von Ihrer besten Seite, geben weiter Mehrwert und Hilfestellungen zu den Problemen der Person. Kostenlos.

Schritt 3: Im letzten Schritt erstellen Sie dann das perfekte Angebot. Wenn Sie die Schritte 1 und 2 erfolgreich abgeschlossen haben, haben Sie die perfekte Grundlage, um Ihren potentiellen Käufer auch zu einem abgeschlossenen Käufer zu machen. Durch den beschriebenen Prozess hat der potentielle Kunde Vertrauen in Sie und sieht Sie als genau den richtigen Experten für seine Probleme.

Ihr Angebot oder Ihr Produkt sollte nun auch genau so angepriesen werden. Teilen Sie dem potentiellen Käufer mit, dass Sie seine Probleme beheben können. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Person Ihr Angebot annimmt ist durch den vorangeschrittenen Prozess deutlich gestiegen und Sie haben sich somit Ihren Kunden “eingekauft”. Ohne Geld für Anzeigen auszugeben, die Ihnen nichts bringen. Die Strategie ist in 27 Stunden ohne Probleme umzusetzen- also los geht’s!

SEO Für Anwälte – 5 Tipps die Ihre Anwaltskanzlei bei Google an die Spitze katapultieren

SEO Für Anwälte – 5 Tipps die Ihre Anwaltskanzlei bei Google an die Spitze katapultieren

Es sollte kein Geheimnis mehr sein, dass Google eines der mächtigsten Tools ist, um neue Kunden/Mandanten zu akquirieren. So suchen bei Google monatlich tausende Menschen nach einer Rechtsberatung (Suchaufrufe bei Google monatlich: 3600). Stellen Sie sich einmal vor, was es für Sie bedeuten würde wenn Ihre Anwaltskanzlei für diesen Suchbegriff bei Google an erster Stelle stehen würden. Nun, das Problem ist, dass es bereits einige Kanzleien gibt, die sich sehr wohl diesem erheblichen Potential bewusst sind und dementsprechend einige Suchmaschinenoptimierungen auf Ihrer Webseite vorgenommen haben. Doch kein Grund zur Panik, denn dieser Beitrag soll Ihnen helfen:

    1. Das große Konstrukt Google und dessen Funktionsweise zu verstehen
    2. Dadurch resultierend, kleine Tricks zu erlernen, die dafür sorgen dass Sie Ihr Ranking erhöhen
    3. Schlechte SEO-Angebote von Agenturen zu erkennen

1. Googles Funktionsweise für spezifische Suchbegriffe

Sicherlich haben Sie Google bereits das ein oder andere Mal genutzt und bestimmt sind Ihnen hin und wieder Veränderungen in der Suchmaske von Google aufgefallen. Doch wussten Sie, dass Google fast täglich Änderungen an der Suchmaschine vornimmt? Derzeit (Stand 2018) dominieren in der Regel 19 Suchergebnisse die erste Seite von Google und damit die Positionen, in denen fast jedes Unternehmen auftauchen möchte. In der Regel setzen sich diese 19 Suchergebnisse wie folgt zusammen:

  • 7 Google Adwords Anzeigen – 4 Anzeigen oben, 3 Anzeigen unten
  • 3 Lokale Ergebnisse
  • 10 Organische Suchergebnisse

Nun, das klingt erstmal nach viel Potential und viel Aufmerksamkeit, die man erreichen könnte, würde man auf der ersten Seite auftauchen nicht wahr? So einfach ist es aber leider nicht. Ist Ihnen aufgefallen, dass große Seiten wie Amazon, Ebay, Facebook, Gelbe Seiten etc. immer wieder auf der ersten Seite die vorderen Plätze dominieren? Nicht ohne Grund. Diese Seiten besitzen eine unglaubliche hohe Autorität in den “Augen Googles” und werden deshalb vor kleineren Seiten bevorzugt. Im Umkehrschluss bedeutet dass für Sie, dass der Kampf um die wenigen übrigen Plätze ein harter und anstrengender Weg ist. Seien Sie sich diesem Fakt bewusst und schätzen Sie Ihre Möglichkeiten und Strategien realistisch ein. Sollten Sie merken, dass in Ihrem juristischen Bereich immer wieder große Portale in den Suchergebnissen auf den vorderen Plätzen anzutreffen sind, sparen Sie sich Ihr Geld und nutzen Sie lieber diesen Fakt.

Was damit gemeint ist? Die Autorität besitzen diese Seiten bereits. Sie, mit Ihrer Webseite leider noch nicht. Falls Sie nun eine Unternehmensseite bei Facebook anlegen, diese Seite speziell auf Ihren Bereich optimieren, stehen die Chancen gut, dass Sie nach kurzer Zeit, durch die Autorität von Google, in Ihrem ausgewählten Suchbereich auftauchen werden. Deutlich günstiger und deutlich entspannter. Darüber hinaus werden Sie feststellen, dass auch Besucher über die Plattform/Portal die optimiert haben auf Sie aufmerksam werden. Vergessen Sie nicht – Google ist nicht die einzige Suchmaschine, die Ihnen Besucher, Interessenten und Kunden bringen kann.

2. Die richtigen Suchbegriffe / Keywords auswählen

Vielleicht haben Sie schon einmal von dem sogenannten Keyword-Planer gehört, einem Tool von Google zum Identifizieren von Suchbegriffen. Wer in den richtigen Bereichen relevant sein möchte, wird um dieses Tool nicht herumkommen. Nicht nur, dass es uns anzeigt wieviele Menschen monatlich nach einem gewissen Schlüsselbegriff suchen, sondern gleichzeitig zeigt es uns auch ähnliche Begriffe an, nach denen gesucht wird und die wir gegebenenfalls berücksichtigen könnten.

SEO für Anwälte - Keyword Planner

Doch wichtig ist zu aller erst zu verstehen nach was wir eigentlich suchen müssen. Denn nicht jedes Keyword bringt das Business, den Umsatz den wir uns mit gezielter Suchmaschinenoptimierung für Anwälte erhoffen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen 3 Keyword-Gruppen:

Attention-Keywords

…sind Keywords, bei denen User allgemein nach bestimmten Informationen suchen.

Keyword-Beispiel: arbeitsrecht

Discover-Keywords

…sind Keywords, bei denen sich User für Informationen zu einem bestimmten Service interessieren.

Keyword-Beispiel: anwalt arbeitsrecht kosten

Money-Keywords

…sind Keywords, bei denen User nach einem bestimmten Service oder einem Produkt suchen und eine hohe Kaufabschlussquote mit sich bringen.

Keyword-Beispiel: guter anwalt arbeitsrecht düsseldorf

Wichtig zu verstehen ist, dass mit einer höheren Kaufbereitschaft bzw. Abschlussbereitschaft entsprechend auch das Suchvolumen sinkt. Ähnlich wie bei einem Trichter. Nicht jeder User, der nach “Arbeitsrecht” sucht, braucht einen Anwalt, doch wer gezielt nach “guter Anwalt Arbeitsrecht Düsseldorf” sucht, hat eine ziemlich klare Vorstellung von dem was er sucht und bringt dementsprechend bereits eine hohe Abschlussbereitschaft mit.

Aus diesem Grund gilt es sich in der Regel auf Money-Keywords zu fokussieren. Dennoch ist es nicht verkehrt sich einen Überblick zu verschaffen und auch Keywords der beiden anderen Keyword-Gruppen zu berücksichtigen. Wer den Weg seiner Zielgruppe kennt, kann diesen nutzen und sich im Trichter so platzieren, dass der User immer wieder aufmerksam wird. Machen Sie sich deshalb Gedanken und analysieren Sie die Keywords in Ihrem Bereich aller 3 Keyword-Gruppen.

3. Den richtigen Content erstellen

Sobald Sie die richtigen Keywords ausfindig gemacht haben und sich einen Überblick darüber verschafft haben, wie Ihre Zielgruppe denkt und dementsprechend im Internet agiert, ist es an der Zeit sich um den richtigen Content in Ihrer SEO-Optimierung zu kümmern. Es sollten Ihnen bewusst sein, dass “Content is King” nicht einfach nur eine Redewendung ist. Ihr SEO-Erfolg hängt maßgeblich davon ab, wie Sie Inhalte erstellen und entsprechend vermitteln.

Seien wir mal ehrlich und googlen ein paar Anwaltskanzleien. Größtenteils wird auf jeder Startseite auf die man trifft der gleiche Kern versucht zu vermitteln: “Wir sind Experten – Wir holen das Beste für Sie raus.”

Machen Sie es anders – starten Sie einen Blog und beweisen Sie es. Als positives Vorzeigebeispiel kann hierbei die Facebook-Seite von Tim Geissler,  auch besser bekannt als “der Hexer”, gesehen werden. Sie müssen nicht unbedingt einen Blog auf Facebook einrichten und tagtäglich berichten. Richten Sie sich einen Blog auf Ihrer Webseite ein und kommentieren Sie vereinzelte Anhörungen/Prozesse – Wie konnten Sie Probleme lösen? Was gibt es in einzelnen Fällen zu beachten? Welche Erfolge konnten Sie einfahren? Und so weiter..

Lassen Sie Ihre Besucher wissen, dass Sie ein wirklicher Experte sind und dies nicht nur in ein paar Sätzen von sich behaupten.

Um diese Einblicke nun in die richtigen Bereiche der Suchmaschinenergebnisse zu bringen, gilt es das ausgewählte Keyword richtig in den Inhalt einzuarbeiten. Dabei sollte für jede Seite/Blogbeitrag immer nur ein Hauptkeyword fokussiert werden. Im folgenden Beispiel konzentrieren wir uns auf das Keyword: AnwaltDüsseldorf

  • Seiten-URL: beispielseite.de/anwalt-duesseldorf
  • Seiten-Titel: Ihr Anwalt in Düsseldorf – Anwaltskanzlei XYZ
  • Überschrift H1: Probleme mit dem Chef? Wir sind Ihr Anwalt in Düsseldorf
  • Bild-Titel: anwalt-duesseldorf
  • Bild-Alt Tag: Anwalt in Düsseldorf

Die Länge des Contents sollte ebenso nicht vernachlässigt werden. Zwar gibt es Statistiken, wie die von serpIQ, die besagen dass Artikel auf Platz 1 bei Google eine durchschnittliche Länge von über 2000 Wörtern besitzen, eine Verallgemeinerung dieser Art von extrem ausschweifenden Beiträgen sollte man jedoch nicht vornehmen.

SEO für Anwälte - Contentlänge

Grundregel: Der Content sollte spannend sein, Mehrwert bieten und dem Besucher das liefern was er sucht. Die Länge des jeweiligen Beitrags ergibt sich dann ganz automatisch.

4. Hochwertige Verlinkungen generieren

Vielleicht haben Sie es schon mal gehört, nicht nur bei SEO für Anwälte spielen Links eine große Rolle. Allgemein sind Links von anderen Seiten auf Ihre Seite der Faktor Nr. 1 in Sachen Suchmaschinenoptimierung. Einfach gesagt, doch alles anderes als einfach umzusetzen. Nicht umsonst ist SEO ein intensiver und langwieriger Prozess. Erinnern Sie sich an die Autorität von großen Portalen, in ein paar Zeilen weiter oben? Genau hier kommt das Thema Links ins Spiel. In Bereichen, die stark umkämpft sind und mehrere SEO Rankingfaktoren abgearbeitet wurden, bevorzugt Google die Seiten, die eine höhere Autorität haben als die Anderen.

Woran das liegt? Dafür muss man den Algorithmus von Google verstehen. Vereinfacht dargestellt möchte Google in jedem Bereich der Suche die besten Ergebnisse für den Suchenden liefern. Hat nun eine Webseite viele, hochwertige Verlinkungen von großen, autoritären Seiten, so sieht Google diese Verlinkungen als “Empfehlungen”. Sie werden es sicherlich auch aus dem realen Leben kennen. Eine Empfehlung wird in den meisten Fällen bevorzugt und mit anderen Augen gesehen als eine Person, die auf einmal vor Ihnen auftaucht und die Sie zuvor noch nie gesehen haben.

Doch auch die großen Portale, mit großer Autorität haben einmal klein angefangen. Das Ganze ist ein Prozess – so schaffen Sie es auch:

  • Social Media und Forum-Links zu Blog-Inhalten auf Ihrer Webseite
  • Verlinkung von Gastartikeln zu Blog-Inhalten auf Ihrer Webseite
  • Interne-Verlinkungen
  • Links aus Firmenverzeichnissen und Webverzeichnissen auf Ihre Webseite
  • PR-Link auf Ihre Webseite

Das klingt erst einmal alles sehr kompliziert und nach einer komplett neuen Welt, doch glauben Sie mir es wird funktionieren, wenn Sie die nächsten Schritte genau befolgen.

4.1. Social Media Und Forum-Links

Leider ist es nicht mehr genug, die eigenen Blogbeiträge auf seinem eigenen Social Media Profil zu teilen und zu hoffen, dass dies den Boost nach vorne bringt. Sie müssen anfangen eine Community um sich herum zu bauen. Am besten funktioniert dies in Gruppen und Foren. Gehen Sie dabei intelligent vor. Niemand wird Sie teilen oder verlinken wenn Sie nur Ihren Content vor die Nasen anderer halten. Interagieren Sie mit der Community, schaffen Sie Mehrwert und positionieren Sie sich auch dort als absoluter Experte. Sie werden sehen, diese Form von Social Media Aktivität wird nicht nur Ihnen Spaß bereiten, sondern auch dafür sorgen, dass andere Menschen Sie und Ihre Anwaltskanzlei gerne verlinken und teilen.

4.2. Verlinkungen Von Gastartikeln

Sie haben ein Blog, Sie haben Ahnung und Sie können schreiben. Was eignet sich da besser, um Verlinkungen von anderen relevanten Webseiten zu erhalten als ein Gastartikel? Falls Sie sich jetzt fragen, wo Sie denn publizieren sollen: Googlen Sie.

Nutzen Sie die Suchoperatoren von Google um Blogs von anderen Anwälten ausfindig zu machen oder Blogs zu finden, die sich mit dem Thema Jura beschäftigen. Kontaktieren Sie den Webseiten-Admin und fragen Sie nach einem Gastbeitrag, in einem Fachgebiet, indem Sie spezialisiert sind. Sobald Sie das “Go!” haben, schreiben Sie einen Gastbeitrag der Ihre Kompetenzen widerspiegelt und verlinken Sie innerhalb des Beitrages auf einen themenrelevanten Beitrag auf Ihrer Seite – im Optimalfall ergänzt Ihr Gastbeitrag, den Beitrag auf Ihrer Webseite.

Hinweis: Achten Sie darauf, dass die Seite auf der Sie schreiben eine gewisse Relevanz zu Ihrer Webseite aufweist. Ein kontraproduktives Beispiel wäre zum Beispiel eine Seite über Tiere, auf der Sie einen Gastartikel veröffentlichen und dann auf Ihre Anwaltskanzlei verlinken.

4.3. Interne Verlinkungen

Interne Verlinkungen werden nicht nur bei speziellem SEO für Anwälte stark vernachlässigt. Auch bei allgemeiner Suchmaschinenoptimierung werden interne Verlinkungen immer noch oft nicht berücksichtigt. Dabei sind richtig eingesetzte interne Verlinkungen eine wahre Geheimwaffe. Nicht nur Rankingsignale werden untereinander weitergegeben, sondern auch “Seitenpower”. Wie eine Strategie für eine erfolgreiche interne Verlinkung aussieht hat SISTRIX in einem ausführlichen Artikel  gut beschrieben. Nutzen Sie diese Möglichkeit!

4.4. Firmenverzeichnissen Und Webverzeichnisse

Zugegeben, es sind nicht unbedingt die stärksten und auch nicht unbedingt die wertvollsten Links, die man erhalten kann. Dennoch, für eine Webseite, die gerade anfängt Autorität und Vertrauen aufzubauen können Firmenverzeichnisse und Webverzeichnisse helfen einen gewissen “Push” zu erhalten. Dabei ist jedoch stark darauf zu achten, dass die fokussierten Verzeichnisse eine gewisse Qualität aufweisen. Dies ist in den meisten Fällen daran zu erkennen, dass eine Eintragung zuvor von einem Admin bestätigt werden muss und erst danach im jeweiligen Verzeichnis veröffentlicht wird.

4.5. PR-Links

Gerade im Hinblick auf die lokale Presse können mit dieser Methode sehr starke Links generiert bzw. eingekauft werden. Nutzen Sie auch hier wieder die Suchoperatoren von Google und recherchieren Sie die Presse in Ihrer Umgebung. Oftmals werden Sie schnell fündig und erhalten Kontaktdaten zu den entsprechenden Ansprechpartnern. Rufen Sie an und erzählen Sie von Ihrem Blog, in dem Sie über juristische Themen schreiben. Seien Sie konsequent und machen Sie klar, dass Sie klassische Werbeanzeigen in Zeitungen ungern in Betracht ziehen würden. Vielmehr sind Sie an einem kleinen PR-Artikel über Sie interessiert, mit entsprechender Verlinkung auf Ihre Seite. Seien Sie kreativ und schauen Sie über die Presse als Linkgeber hinaus. Manchmal sind es die Seiten, an die man als letztes denkt, die dann sogar kostenlos berichten und verlinken.

5. Lokal SEO für Anwälte mit Google My Business

Last but not least – Lokales SEO für Anwälte. Die lokale Suchfunktion von Google ist derzeit wohl das am meisten unterschätzte Google-Werkzeug, das existiert. Schon einmal von “Google My Business” gehört? Falls nicht, sollten Sie jetzt definitiv aufmerksam weiterlesen. Google My Business ist das Tool mit dem Sie entscheiden, was User sehen wenn Sie nach Unternehmen zu einem bestimmten Thema in ihrer Umgebung suchen. So werden zum Beispiel Unternehmen bevorzugt auf Google Maps angezeigt, die Ihre Adresse über Google My Business verifiziert haben. Aus diesem Grund sollten Sie schnellstmöglich Ihren Firmeneintrag bestätigen und optimieren.

Abschließender SEO-Fakt für Anwälte

Suchmaschinenoptimierung für Anwälte, aber auch generell ist ein ein langwieriger Prozess. Sie werden nicht von heute auf morgen Ergebnisse sehen. Das ist Fakt. Dennoch ist SEO im juristischen Bereich ein extrem starkes Mittel um neue Mandanten zu gewinnen und die eigene Anwaltskanzlei in den Fokus der Zielgruppe zu bringen. Wenn Sie SEO-Maßnahmen für Ihre Anwaltskanzlei einsetzen möchten um Platz 1 zu erobern, dann machen Sie es bitte richtig und professionell. Lassen Sie sich nicht  von unseriösen Agenturen bequatschen, die Ihnen weitreichende Ergebnisse versprechen – und das bereits nach 6 Wochen. Sie wissen jetzt woran es ankommt.

Viel Erfolg bei Ihrer Suchmaschinenoptimierung! Falls Sie weitere Fragen haben oder Hilfestellung benötigen, kontaktieren Sie uns gerne. Wir freuen uns, Ihnen zu helfen.